Christ-Pfarre - Oktober 2016

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Christ

in der Pfarrgemeinde
 
Wieder einmal bin ich auf Gedanken des Paulus in seinem ersten Korintherbrief gestoßen (1Kor 12). Unermüdlich wirbt und argumentiert Paulus für die Einheit und Verbundenheit der Christen untereinander und mit Christus. Wir können nur in Einheit und Verbundenheit leben, wenn Jesus Christus tatsächlich das „Haupt“, das „Herz“ der Gemeinde ist, wenn sein Geist uns leitet und belebt. Ein lebendiger Glaube an Jesus ist Voraussetzung, damit Pfarrgemeinde wirklich leben und „funk-tionieren“ kann.

Dazu passt auch eines unserer Lieder, die wir am Sonntag schon so oft gesungen haben:
„Gemeinde entsteht nur gemeinsam um den, der uns alle meint. Gemeinde wird immer ein Wagnis sein, wo einer den andern braucht.“
Gemeinde als „Wagnis“! Als Christ muss ich dort etwas investieren, ohne „Garantien“. Nur weil ich an Jesus glaube.

„Gemeinde, das ist erst ein Anfang, unser Bauplan auf Gottes Grund. Gemeinde kann immer nur Stückwerk sein, das fordert uns ganz heraus.“
Pfarrgemeinde ist nie fertig, ist immer in Planung, Stückwerk, immer Baustelle, woran wir immer arbeiten müssen. Eine Herausforderung.

„Gemeinde erweist sich im Handeln als Antwort auf Christi Tun. Gemeinde wird immer im Wandel sein, denn Gott alleine bleibt.“
Es geht ums Handeln. Das leben, was wir glauben. Wachsen und sich wandeln, reifer werden. In Verbundenheit mit Jesus Christus.

Christsein miteinander in der Pfarrgemeinde. Tatsächlich ein Wagnis, das uns herausfordert, ein Gelingen und Misslingen, Höhen und Tiefen, Begeisterung und Enttäuschung - so wie das Leben, auch das christliche - nun einmal ist. Wir sind ganz gefragt: Unser Glaube, unser Mut, Ausdauer und unsere Treue. Aber dann wird unser Christsein erst glaubwürdig!

Ihr Pfarrer
P. Julius Saeys osc
 
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