Erntedank - Oktober 2016

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Unsere Generation hat noch Bitte und Danke zu sagen gelernt!“ So hört man es immer wieder.

„Wofür soll ich danken? Für Krieg, Not, Elend, Naturkatastrophen?“, hört man vielfach auf der anderen Seite.

Wie oft bin ich mit meinem Leben unzufrieden! Ich nörgle, kritisiere, bemängle und beneide andere. Zu vieles erscheint mir selbstverständlich und ich erkenne den wirklichen Wert der Dinge nicht mehr. Dabei vergesse ich, wie gut es mir eigentlich  geht!

Ich habe eine große Familie, Freunde, eine halbwegs „gute“ Pension, genügend Nahrung und Kleidung, ein Dach über dem Kopf, vor allem auch eine „Heimat“ in der Pfarrgemeinde. Doch wie oft danke ich Gott dafür?

Wir feiern im Oktober ERNTEDANK. Es wäre aber armselig, wenn unser Dank sich nur auf die materiellen Güter unseres Schaffens beziehen würde. Erntedank ist doch auch Ausdruck der Hoffnung in einer Welt, in der vieles gegen das Leben spricht wie Kriege, Terror, Leid, Hungersnot, Naturkatastrophen usw.

Aber als Christ weiß ich, dass ich von anderen abhängig bin bzw. auch andere von meiner Einstellung abhängig sind, um miteinander leben zu können. Ich weiß, dass Gott den Menschen die Freiheit gibt, sich für ein bewussteres Leben zu entscheiden.

Und dafür danke ich.
Annemarie Schermann
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü