Allerheiligen - November 2016

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ALLERHEILIGEN

Aus der Sicht
eines
Pfarrgemeinderates
Das Fest Allerheiligen ist eines der vier Hochfeste der katholischen Kirche. Heilig zu sein, das finden heute manche seltsam oder mittelalterlich. Einfach nicht normal.

Heilige, die „zur Ehre der Altäre“ erhoben sind, also offiziell heilig gesprochen wurden, begegnen uns oft als Gipsfiguren mit einem erstarrten, seligen Blick oder auf bunten, kitschigen Bildern. So sind die Heiligen für manche zu einer Karikatur geworden, über die man lächelt. Und doch waren es Menschen, in deren Lebensgeschichte manchmal ganz überraschend etwas aufgeblitzt ist von dem, das sich hinter den Dingen dieser Welt verbirgt.

Allerheiligen ist ein frohes Fest, Allerheiligen ist ein visionäres Fest: Ein Fest der Liebe Gottes. Ich glaube, Allerheiligen ist kein abgehobenes Fest sondern ein herausforderndes Fest und nicht etwas für Ausnahmechristen. Nein: Ganz normale Menschen, wie wir, sind zur Heiligkeit berufen und Paulus bezeichnet deshalb auch uns als „Ihr Heiligen“.
Ich bin auch nicht der Meinung, das solche Gedanken überheblich sind, denn in dem Wort „heilig“ steckt das Wort Heil, das uns geschenkt ist. Heilige lassen sich nicht die Hoffnung rauben von denen, die keine Visionen mehr zulassen, weil sie nicht offen sind für die Zukunft. Sie öffnen die Türen für alle Armen, für die Gerechtigkeitssucher und Friedenstifter.

Allerheiligen öffnet die Türen in die Neue Welt Gottes.
Annemarie Schermann
 
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