Gemeindesonntag - Dezember 2016

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Eindrücke
vom
Gemeindesonntag
 
Der heutige Gemeindesonntag?
 
Grundsätzlich nehme ich gerne an Gemeindesonntagen teil. Sind erstens interessante Themen, zweitens lerne ich da Menschen, mit denen ich sonst nicht ins Gespräch komme, näher kennen, höre ihre Meinungen/Einstel-lungen und drittens – ich muss nicht kochen, denn Reini kocht auf.
 
Als Familie ist das eine Herausforderung. Denn für uns Erwachsene ist ja klar, was zu tun ist. Doch für unseren Sohn, mittlerweile fast 14 Jahre, ist es meistens mühsam. Es nehmen keine Kinder oder Jugendlichen teil.
 
Für diesen Gemeindesonntag war meines Erachtens ein eigenartiges Thema vorgesehen. Hörte es im Vorfeld und konnte mir nicht vorstellen, was wir da in Gruppen zu besprechen haben. Der Titel „Die Pfarrgemeinderatswahl am 19. März 2017“.
 
Nach der Messe trafen wir einander im Mehrzweckraum. Pater Julius hat anhand eines uns allen sehr gut bekannten Liedes „Ge-meinde entsteht nur gemeinsam“ den Begriff/Wert/Umstand einer christlichen Gemeinde gut vor Augen geführt.
Gemeinde ist „Stückwerk“, Gemeinde ist Bauplan auf Gottes Grund, Gemeinde ist Wagnis, wo einer den anderen braucht, Gemeinde ist immer im Wandel, Gemeinde fordert uns ganz heraus, ….
 
Danach kamen genaue Erklärungen, was Pfarrgemeinderat ist. Die aktuellen Daten betreffend des Katholikenanteils sowie die Altersstruktur der Großfeldsiedlung waren mir in diesem Ausmaß nicht klar. Zur Auflockerung waren sehr gut gemachte, informative Videoclips zu sehen. Pater Julius gab sowohl einen Iststand als auch einen Ausblick über die nächsten 5 Jahre, was den Entwicklungsraum Floridsdorf-Ost angeht. Schlussendlich machte er darauf aufmerksam, dass für die PGR-Wahl ein Plakat an der Tür hängt mit der Bitte, um Vorschläge für Wunschkandidaten oder eigene Namensnennung.
 
Für mich persönlich war es eine sehr informative ¾ Stunde, die ohne Druck auszuüben, doch das Bedürfnis geweckt hat, mir das genauer zu überlegen.
 
Es dreht sich darum, seine Gaben, seine Zeit zu geben für ein Miteinander nach dem Vorbild von Jesus. Nicht in der Familie, nicht am Arbeitsplatz, sondern mit Menschen, die im Glauben gleich gesinnt sind. Menschen, die das Gleiche versuchen und darüber hinaus anziehend für Außenstehende zu wirken. Wie kann das in der Großfeldsiedlung gehen? Habe keine Idee. Bin ich dafür die Richtige? Aber mich lässt die Bibel/Jesus nicht los.
 
Für das leibliche Wohl sorgte diesmal nicht nur Reini, sondern wir durften eine arabische Linsensuppe mit Fladenbrot kennen lernen, zubereitet von unseren irakischen Gästen. Mir schmeckte sie sehr gut.
 
Mariann Lachinger
 
 
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