Pfarrgemeinderat? - Jänner 2017

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Pfarrgemeinderat ?
 
 
„Der Pfarrgemeinderat ist der Pastoralrat der Pfarre gemäß can. 536§1-2 CIC (Kirchenrecht). Im Sinne des Diözesanen Entwicklungsprozesses wird der PGR als ein eigenverantwortliches Gremium gesehen, dessen Mitglieder aus ihrem Glauben heraus initiativ werden, um in der Pfarre all das zu fördern oder zu initiieren, wodurch Menschen den Weg zu Christus und zum Glauben finden.“ So heißt es in der Pfarrgemeinderatsordnung.
 
Was ein Pfarrgemeinderat nicht ist …
Er ist nicht wie ein Parlament, in dem Vertreter von verschiedenen Gruppen und Parteien versuchen - in kämpferischen Diskussionen und Auseinandersetzungen - ihre Gruppeninteressen durchzusetzen.
Der Pfarrgemeinderat ist auch nicht ein Gremium, das Macht ausüben und immer bestimmen will, was zu tun ist. Wenn der Pfarrgemeinderat etwas beschließt, muss er das meistens auch selbst ausführen und verwirklichen.
 
Wie ich mir einen Pfarrgemeinderat vorstelle …
Eine Gruppe von Christen, die - zusammen mit dem Pfarrer - sich Gedanken macht über das Wohl der ganzen Pfarrgemeinde, einzelne Gruppen (dort wo es notwendig ist) unterstützt, neue Ideen entwickelt und durchführt. Deswegen sollen die Mitglieder zu einem Team zusammenwachsen, ja zu einer Art „Freundeskreis“. Deswegen sollen sie sich auch immer wieder um die Vertiefung des eigenen Glaubenslebens bemühen (innerhalb und außerhalb der Sitzungen). So kann der Pfarrgemeinderat zum „Motor“ der Pfarrgemeinde werden, der sie lebendig und „attraktiv“ für Außenstehende macht.
 
Ich freue mich auf einen von Ihnen gewählten dynamischen Pfarrgemeinderat!
 
Ihr Pfarrer
P. Julius Saeys osc
 
 
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