Sicht eines PGR - September 2017

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Aus der Sicht
eines Pfarrgemeinderates
 

 

 
Wie jedes Jahr in den Sommermonaten war die Kirche wieder einmal im Kreuzfeuer der Kritik:
 
- sie ist altmodisch
- sie stellt Forderungen, die sie selbst nicht einhält
- sie predigt Ideale, die nicht mehr realistisch sind
- sie ist weltfremd
- sie spricht oft eine Sprache, die man nicht versteht
- sie ist intrigant
- usw.
 
 Sehr oft wird diese Kritik lieblos geübt. Denn meistens geht es um Pauschalurteile. Wobei ich einräumen möchte, dass Kritik notwendig ist, vorausgesetzt sie ist ehrlich und gerecht. Nicht „die Kirche“ oder „die Pfarrgemeinde“ oder „die Priester“ sind so, sondern in der Kirche gibt es menschliche Verhaltensweisen, die nicht richtig sind.
 
Fehler anderer werden immer wieder betont und dienen der Entschuldigung, nicht darüber nachdenken zu müssen, warum man sich selbst eigentlich nicht mit Gott auseinandersetzt und am Gemeindeleben teilnimmt.
 
Viele von uns leiden an dieser Unvollkommenheit, aber sie gehören zu dieser Kirche und sie bekennen sich immer wieder zu ihr, weil sie an Gott und an Jesus, der diese Kirche gewollt hat, glauben. Und es liegt an jedem einzelnen von uns, diese Kirche wenigstens ein Stückchen glaubhafter zu machen. Viele kleine Gruppen in unserer Pfarrgemeinde engagieren sich und setzen sich trotz aller „Geschäftigkeit“ aus Glaubensüberzeugung für die Schaffung eines christlichen Umfeldes in unserer Siedlung dafür ein. Denn Pfarrgemeinde ist nicht ein Hobby-Verein sondern ein Medium Gottes.
 
Wir stehen wieder am Anfang eines neuen Arbeitsjahres und deshalb möchte ich uns allen ein fruchtbares und von unserem Glauben getragenes Arbeiten wünschen.
 
Annemarie Schermann
 
 
 
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