Sicht eines PGR - Oktober 2017

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Aus der Sicht
eines Pfarrgemeinderates
 

 
Ich steh in der Früh auf.
Ich lese die Zeitung.
Ich höre die Nachrichten.
Eigentlich ist mir meine Unbefangenheit abhandengekommen und manchmal ist mir angst und bange.

Was sich im Osten Europas, was sich im sogenannten Nahen Osten, was sich in Afrika abspielt, spielt sich vor unseren Haustüren ab. Egal, ob der IS als gescheitert proklamiert wird. Der Hass rüstet wieder auf. Er versteckt sich hinter nationalistischen Parolen, er winkt mit historischen Argumenten. Wir fürchten uns vor Worten ... wie vor Menschen, die Terror ausüben.
 
Auch Jesus hat solche Zeiten erlebt und er gibt uns Zuversicht, indem er sagt, dass alles, was Angst macht, ans Licht geholt wird. Die Angst, die gemacht wird, um Menschen einzuschüchtern und wehrlos zu machen, muss ein Gesicht bekommen und gesehen werden. Ich denke da an kritische Journalisten, die vor Ort recherchieren und unheilvolle Entwicklungen entlarven und durch ihre Berichterstattung so manche Fassade bröckeln lassen.
 
Jesus sagt, dass Liebe Mut macht und uns aus dem Bann der Angst herausholen kann. Angst und Aufgeregtheit, Sorge und Termindruck, Sicherheitsdenken und Unsicherheit, lückenlose Planung und Aktionismus, das alles signalisiert schlussendlich doch nur mangelndes Vertrauen in die Liebe Gottes.

Ich lebe in einem friedlichen Land, ich habe genügend zu essen und trinken, Kleidung und ein Zuhause, eine Familie und Freunde. Eigentlich muss ich doch Gott dankbar sein, dass es mir so gut geht. Und Dankbarkeit lässt Hürden überwinden.

Annemarie Schermann
 
 
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