Was kann ich glauben? - Oktober 2017

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Was kann ich glauben?
 
 

Die gegenwärtige Glaubens-/Kirchenkrise ist nicht eine Krise der Säkularisierung, der gesellschaftliche Entwicklung, des Hedonismus, der „Kirche“ (verheiratete Priester, Schwule, Sexualmoral, wiederverheiratete Geschiede), des Konsumwahns.... Sie ist eine Krise des Verständnisses der Botschaften des Glaubens, der Übermittelung („Verkündi-gung“) durch die Kirche, der „Abgehobenheit“, der „Krise der Sprache“. Deswegen:
 
Ein Glaubensbekenntnis in einer allgemein verständlichen Sprache.
 
  • Mein Gefühl sagt mir: Es gibt etwas oder jemanden über mir, der größer ist als ich.
  • Mein Verstand sagt mir: Die Welt und das Weltall in seiner unglaublichen Weite können nicht aus dem Nichts entstanden sein, es gab einen Anfang.
  • Die Überlieferungen sagen mir: Es hat einen Menschen gegeben, Jesus, dessen Worte und Taten die Welt verändert haben und noch immer verändern können.
  • Die Wissenschaften sagen mir: Wir wissen schon sehr viel, kommen aber aus dem Staunen nicht heraus.
  • Meine Alltagserfahrung sagt mir: Ich bin nicht allein auf der Welt, ich bin Teil eines Netzwerks und von vielen abhängig. Gemeinschaften sind mir wichtig.
  • Meine Lebenserfahrung sagt mir: Es gibt nicht nur Freude und Glück, sondern auch Leid und Unglück. Trotzdem kann ich zuversichtlich sein, dass nichts vergeblich ist.
  • Mein Herz sagt mir: Ich schaffe es, ich kann stark sein, ich kann vieles ändern, wenn ich nur das Gute will und verzeihen kann.
  • Meine Träume sagen mir: Es wird alles besser, schöner, ich muss etwas tun, mein Beitrag ist gefragt.
  • Meine Sehnsucht sagt mir: Friede ist möglich, wir müssen ihn bewahren.
  • Meine Hoffnung sagt mir: Das Leben geht nach dem Tod weiter, anders als heute, verwandelt, eigentlich noch unvorstellbar.

Ausdem Buch „Seht, ich mache alles neu“
von Helmut Waltersdorfer, Akaziaverlag Gutau, 2017
 
 
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