- November 2017

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Familientreff Sommerausflug 24. - 25. Juni 2017

Masenberg & Landmatura

Eine Woche vor dem Beginn der Sommerferien startet unser Familientreff zum Jahresausflug, der uns heuer in die Oststeiermark führt. Pünktlich am Samstag morgens geht es los. Vom Pfarrzentrum über die Südautobahn bis zur Abfahrt Hartberg. Dann weiter über die B54 und eine schmale Gemeindestraße auf die Südflanke des Masenberges.

Über den Masenberg führt ein alter Pilgerweg, der Pankratiusweg, der die Wallfahrtsorte Vorau, St. Pankrazen und Pöllauberg verbindet.Wir folgen diesem Weg heute ein Stück. Vorbei an Bauernhöfen, durch grüne Wiesen geht es leicht ansteigend in Richtung Berggipfel, wo uns die Windräder weithin sichtbar den Weg weisen. Links von uns sieht man in das Pöllauer Tal mit der markanten Wallfahrtskirche Pöllauberg als Blickfang. Unter dem Schatten alter Bäume erreichen wir den Gipfel mit Blick auf den Vorauer Kessel und im Hintergrund den Hochwechsel. Zur Mittagsrast bietet sich der Platz rund um die Glückskapelle an. Hier ist sogar ein kurzes Tänzchen möglich, zu dem uns eine zufällig getroffene Wandergruppe mit der Harmonika aufspielt.

Im Sonnenschein geht es nun zum kleinen Windpark mit seinen vier Windrädern, die aus der Nähe betrachtet einen imposanten Anblick bieten. Die Größe im Verhältnis zu den benachbarten Bäumen des Waldes beeindruckt mich.
Der Weg führt nun eine Stunde abwärts zur freistehenden Kirche St. Pankrazen und dem nebenliegenden Mesnerhäusl. Der Hüttenwirt empfängt uns herzlich mit Kaffee und Strauben, einer lokalen Krapfen-Spezialität. Von hier hat man an einem sonnigen Tag wie heute einen weiten Blick in das benachbarte Burgenland.

Frisch gestärkt geht es zurück in Richtung Ausgangspunkt unserer Wanderung, wo wir dann doch recht froh sind, die Wanderschuhe auszuziehen. Weiter geht es mit dem Auto zum Nachtquartier in Mönichwald, das aber noch eine halbe Stunde Fahrzeit entfernt liegt. Auf der Veranda über dem See lassen wir den Tag ausklingen, schon mit Spannung und Vorfreude darauf, was uns die für morgen geplante Landmatura bringen wird.

Nach ausgiebigem Frühstück geht es nach Neustift an der Lafnitz zum Heurigenstadl Ehrenhöfer. Dort soll uns das Wissen und die Fertigkeit zur erfolgreichen Absolvierung der Landmatura vermittelt werden.
Unsere spezielle Betreuung übernimmt Rosi, die mit Kunst und Geschick auch die „aufmüpfigsten und unruhigsten Geister“ unter uns souverän zu lenken weiß.

Wir erhalten Einblick in die Kunst des Kuhmelkens, Testen den unterschiedlichen Geschmack von lokal und industriell hergestelltem Most und Schnaps und können uns in der Kunst des „Strauben“-Backens üben. (Ebensolche wie wir gestern nachmittags zum Kaffee verspeist hatten.)

Auch die praktischen Übungen kommen nicht zu kurz. Holz ist mit der Zugsäge zu sägen, mit der Sense zu mähen ist eine Herausforderung, und vier Personen in den Gleichschritt zu bringen, erweist sich auch als sehr mühsam.
Endlich haben wir es geschafft, und während der Auswertung der Maturabögen dürfen wir uns am Mittagsbuffet laben. Für einige Vorwitzige unter uns ist leider eine kleine Nachprüfung zur Matura notwendig, die diese allerdings mit Bravour bestehen. Die Verteilung unserer Zeugnisse findet unter „donnerndem“ Applaus vom Himmel statt, bevor wir nach diesem Wochenende wieder schön langsam die Heimreise antreten.
Danke allen Teilnehmern für die schönen gemeinsamen Stunden und auf den nächsten Ausflug freut sich schon

Hannes
Schwengerer
 
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