Sicht eines PGR - März 2018

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Aus der Sicht
eines Pfarrgemeinderates
 
 
Wir befinden uns mitten in der Fastenzeit. Sie ist ein Weg, der ein klares Ziel hat. Die Fastenzeit ist eine Einladung, mein Leben zu überdenken, indem ich es bewusst unterbreche, um eine Frühschicht oder ein Abendgebet zu besuchen, um vielleicht auch karitativ tätig zu werden. Diese Unterbrechung schärft meinen Blick auf mein Leben und kann mich auf einen altbewährten Weg zurückführen. Ich habe oft Ausreden: keine Zeit, zu viel Arbeit usw.

 
Zum Nachdenken
 
Komisch, dass 50 Euro nach so viel aussehen, wenn man sie der Kirche spendet, aber so wenig sind, wenn man damit shoppen gehen will.
Komisch, wie lange es dauert Gott für eine Stunde zu besuchen, aber wie schnell 60 Minuten mit Freunden im Kaffeehaus vergehen.
Komisch, wie lange eine 3/4 Stunde in der Kirche ist und wie kurz sie ist, wenn man ein Video schaut.
Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unserem Freund immer etwas zu erzählen haben.
Komisch, wie spannend es ist, wenn es im Fußball in die Nachspielzeit geht und wie wir auf die Uhr schauen, wenn der Gottesdienst länger dauert als sonst.
Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel der Bibel zu lesen, aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.
Komisch, wie sich die Leute auf einem Konzert oder bei einem Spiel um die vordersten Plätze bemühen und sich um einen der hintersten Plätze in der Kirche drängeln.
Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen, ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern können.
Komisch, wie schwer es für Leute ist, die Gute Nachricht weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch zu verbreiten.
Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.
Komisch, wie sich Witze im Internet verbreiten, aber wenn man anfängt Nachrichten, die Gott und unseren Glauben betreffen, zu versenden, denken die Leute zweimal nach, ob sie die weiterschicken.
 
Ist das nicht traurig?
 
(Quelle: Internet)
 
Annemarie Schermann
 
 
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